Löbau - Margothof www.loebaufoto.de/
 

Der "Margothof" an der Beethovenstraße (vor 2003 > Görlitzer Straße 22 (409.)
im Hintergrund der Gusseiserne Turm auf dem Löbauer Berg
 

1863 erwarb der Rittergutsbesitzer Seebe das Gut und nannte es nach dem Vornamen seiner Frau 
Margot - "Margothof".
In dieser Zeit ist die Eiche am Feldweg gegenüber der Ostsiedlung gepflanzt worden? (Bild unten). 
1905 übernahm Familie Karl Ringk das Gut.
Nach 1945 besetzte die Sowjetische Militäradministration (SMAD) das Gut.
1953 wurde die Familie Ringk durch die Zwangskollektivierung enteignet und das Gut zum VEG (Volkseigenes Gut) erklärt.
Später war hier ein  Kindergarten, danach eine Schweinemastanlage. 
Jetzt steht das Gutshaus ungenutzt und verfällt.
Foto: März 2004

 

 

Der Margothof - Ansichtskarte aus dem Jahre 1908,
freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Rainer Ringk

Löbauer Wasser, Margothof, Löbauer Berg - Ansichtskarte, 1905
Verlag: C. Schwager
Nachf., Dresden

Die geschützte Stieleiche auf dem Feld gegenüber der Ostsiedlung gehört zum Margothof,
Stammumfang, Aug. 2008: 3,85 m

Zahlreiche Vewühlungen im Kronenbereich deuten auf einen Futterplatz für Wildschweine hin

Die Eiche vom Gusseisernen Turm aus gesehen

 

Der Margothof - Luftaufnahme von Peter Voigt, 2007

"Familie Ringk, Margothof, 1905" auf dem ev. Friedhof, Löbau

Löbau, Görlitzer Straße 22 (409.) - Besitzer: Ringk, Karl
Quelle: Adressbücher Löbau, 1935 u. 1906 - Verlag von Th. Keßner, Löbau
 

Holz-Auction auf der Jungferwiese am Margothof, 1894