Das neue Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Ebersdorf, Einweihung am 25. August 2012.
Erbaut auf dem Gelände des ehemaligen Dreiseitenhofes.

 

Dreiseitenhof, erbaut 1864 wurde 2012 abgerissen
 



Günter Vogel erinnert sich:
In einem Teil des Gehöfts befand sich zu DDR-Zeit eine Sporthalle.
1989 wurde im Gehöft die Verstärkeranlage für das Kabelfernsehen aufgebaut
und im November 1989 in Betrieb genommen.
 
Im flachen Anbau befand sich die Schulspeisung.


Tafel am Dreiseitenhof - 
F A R Erb. 1864

 
Das alte Gerätehaus der FFw Ebersdorf
 

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Ebersdorf im Jahre 1868.
Das alte Feuerwehrdepot, erbaut 1971-1974 von den Mitgliedern
der Feuerwehr in 10200 unbezahlten Arbeitsstunden.
Literaturquelle: Ortschronik Ebersdorf, 1989, von R. Steudner u. Dr. E. Storch.

Fotos(2): P. Emrich, Juli 2004

 
 
Ebersdorf, Am Sportplatz - Eingang zur früheren Schulspeisung der Schule Ebersdorf
 
Anmerkung von Günter Vogel:
Nach einheitlicher Aussage meiner Kinder schmeckten die Gerichte
 Makkaroni mit Tomatensoße (Feuerwehrsoße) und Buchteln mit Vanillesoße besonders gut.
Weniger beliebt waren Erbsen- oder Linsengerichte.
 
Ebersdorf, Am Sportplatz, frühere Schulspeisung, Rückseite
Ebersdorf, Am Sportplatz - früheres Kampfrichterhäuschen
Fotos (3): Günter Vogel, Juli 2009
Der Sportplatz in Ebersdorf, November 2009

Günter Vogel erinnert sich:
Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1982. Auf dem Bild zu sehen sind Kinder des 
Kindergartens Ebersdorf. Leiterin des Kindergartens war damals Frau Hartmann.
 
Arnd Mosig erinnert sich:
Ich bin 1967 in Ebersdorf eingeschult worden. Herr Rudolf Steudtner war mein Direktor, Frau Sonja Steudtner war eine meiner Lehrerinnen.
Wir hatten zunächst weder Sportplatz noch Turnhalle. Der Sportunterricht fand also auf dem Hof oder in einem der großen Klassenräume im Backsteingebäude statt. Zum Schwimmunterricht wurden wir mit einem Bus nach Herwigsdorf in´s dortige simple Freibad gebracht. Es hatte keine Filteranlage - war trotzdem hinreichend sauber und ordentlich erfrischend wegen dem hindurchfließenden Bächlein.
Der abgebildete Dreiseitenhof beherbergte vor meiner Zeit den Burkhardt´schen Gasthof, wenn ich nicht irre. An das Wohn- und Gasthofsgebäude schlossen sich im Norden eine Scheune und im Westen ein Stall an. In der Scheune stand ein altes Feuerwehrauto. Die Schulküche gab frisch angerichtetes handgemachtes Essen aus. Ihre langjährige Chefin hatte einen guten Ruf: "Süden, Osten, Norden, Westen - bei Frau Bläse schmeckt´s am besten! Auch meine Mutter Johanna Mosig hat einige Jahre dort gearbeitet. Zu meiner Zeit war der Eingang vom Hof aus. Das Essen wurde in 2 Erdgeschossräumen im alten Feldsteingebäude eingenommen. Zur Vergrößerung der Küche war nach Osten ein Anbau errichtet worden.
Der Stall wurde dann unter tatkräftiger Hilfe sowjetischer Soldaten zur Turnhalle umgebaut. Ich erinnere mich noch an Reste der gemauerten Futterkrippen. Am Osthang entstand etwas später der Sportplatz. Mein Vater und der Vater unserer Nachbarkinder haben fleißig mit Splitt geschippt und Betonsteine verlegt.
Öfter als zum Brände löschen trat die Freiwillige Feuerwehr Ebersdorf als Begleiter von Lampionumzügen, Maifeuern und vor allem als Blasorchester am Ostermorgen auf. Die Osterbläser - Herren in Frack und Zylinder - zogen von oben nach unten durch das Dorf und nahmen dabei x-mal Aufstellung, um eine Reihe von rührenden Melodien zu spielen. Begrüßt wurden Sie von den Anwohnern üblicherweise mit einem Schnäpschen. Trotzdem bewiesen sie auch bei uns am unteren Ende - vor der Rittermühle - noch bewundernswerte Kondition.
Zwischendurch wurde der Winter mit "Osterknallen" vertrieben. Dazu wurden alte Kaffebüchsen, Milchkannen u.ä. mit einem kleinen Loch im Boden präpariert. Dann gab man Karbid und wenig Wasser hinein, schloss den Deckel, wartete 1,5 min und hielt dann Streichholz oder Lunte vor das Löchlein...