Das Wachgebäude des ehem. Munitionslagers der Jägerkaserne auf dem Löbauer Berg.
Foto: Nov. 2005

 
Im Jahre 1936 wurde zwischen der Stadt Löbau und dem Deutschen Reich, Reichs-(Wehrmacht-) Fiskus,
über das Flurstück 1182a (das ist dieses Gelände) ein Erbbauvertrag über 99 Jahre, vom 01.01.1936 - 31.12.2035, abgeschlossen, um darauf ein Munitionslager für die Garnison zu errichten. Sowohl zu Wehrmachts- als auch zu NVA-Zeiten wurde das Lager für die Einlagerung der gesamten Munition der Garnison verwendet. Es bestand aus einem äußeren und einem inneren Ring. Im äußeren Ring befand sich das Wachgebäude sowie der Postenweg und im inneren Ring waren die Munitionsbunker untergebracht.
Info: Arnd Krenz 
 

Das Tor vor dem Wachgebäude von innen
Silvio Bartsch fotografierte das ehemalige Munitionslager um 1992

Überreste der Munitions-Bunker

DDR-Zeit -
Jeder, der sich bereits in der Nähe des Munitionslagers aufhielt wurde als Spitzel verdächtigt.
 
Christine erinnert sich:
Meine Schwester heiratete 1956 im Honigbrunnen.
Einige Gäste gingen im Laufe der Feier um den Honigbrunnen spazieren - kurz darauf wurden sie
von der Polizei verhört und man legte ihnen nahe
Löbau zu verlassen.

Die alte Buche am Munitionslager speichert
Erinnerungen an vergangene Zeiten.