Die ehem. Jägerkaserne in Löbau www.loebaufoto.de/
Löbau, Jägerkaserne
Die Jägerkaserne - Ansichtskarte, 1914
Fotograf A. Stöcker, Löbau  i.S., Verlag C. Schwager, Nachf., Dresden
 

Haus der Armee

Wohnheim 1


Wilhelm-Leuschner-Platz


Wohnheim 2

Wohnheime

Wache

Haupteingang

Park

Ambulanz

W.-Leuschner-Platz

Wirtschaftsgebäude

Werkstätten

Speisehaus

Stabsgebäude

Mannschaftshaus

Mannschaftshaus

Schulzentrum

Schwimmhalle

Relief

 Sturmbahn

Stallungen

Wohnheime

Wohnheime

vom Löbauer Berg

Munitionslager

Block 3

Großfoto - Block 1 u. 2

Großfoto - Block 3

Sportplätze - Tennishalle

Blitzschutz

Kreative e.V.

W.-Leuschner-Pl. 5

Villa Friedenshain

Stempel/Urkunden

Wimpel

Medaillen

Einfriedung

Georgew. Str. 24,26

Stauffenb. 13, 15

Stauffenb. 17, 19

Offiziersheim

Infantrie-Regiment 102

Gedenktafel 100 Jahre

Militärfahrzeugtreff - Garnison Löbau

Postkarten

Großfoto - Jägerkaserne vom Gussturm
 
Löbau i. Sa., Jägerkaserne - Adresse bis 1999: Löbau i. Sa., Kaserne, Georgewitzer Straße  
 

Wehrkreiskommando
Günter Vogel erinnert sich:
Mein Grundwehrdienst in der Löbauer Kaserne >>> hier

Ansichtskarten
 

Die Kaserne in Löbau wurde von 1913 - 1914 für das Jägerbataillon Nr. 12 aus Freiberg unter Leitung des Baumeisters Carl Hermann Uhlig aus Oberschöna (bei Freiberg) errichtet.
Hauptauftragnehmer waren damals die Baumeister Müller, Berthold und Schrader aus Löbau.
Mit Ausbruch des I. Weltkrieges kam es nicht mehr zum Einzug des Jägerbataillons, vielmehr richtete man ein Reservelazarett mit 500 Betten ein.
Nach Auflösung des Lazarettes im Jahre 1919 bezog ein Grenzjägerbataillon als vorläufige Reichswehreinheit die Jägerkaserne und in der Weimaer Republik war hier ein Ausbildungsbataillon stationiert.
1930 wurde die Kaserne für die Wehrmacht ausgebaut - es entstand zusätzlich ein Barackenlager.
Während des II. Weltkrieges waren in Löbau im Wesentlichen 2 Ersatzbataillone stationiert.
1945 nutzten die Behörden die Baracken als Auffang- und Aussiedlerlager, bis 1949 eine VP-Bereitschaft die Kaserne bezog. Bis 1956 garnisonierte die Kasernierte Volkspolizei (KVP) im Objekt Löbau und von 1956 - 1963 das Panzerregiment 16 der 7. NVA - Panzerdivision.
Ende 1963 wurde die Offiziersschule (ab 04.01.1971 Offiziershochschule) der Landstreitkräfte der NVA in Löbau eröffnet - die Kaserne entwickelte sich in der Folgezeit zu einem der größten Militärobjekte der Welt. Sie erhielt den Namen "Ernst Thälmann".
Am 31.07.1991 erfolgte auf Befehl Nr. 3/91 des Truppenkommandos Ost die Auflösung der Schule und die Objekte fanden eine zivile Nutzung.
Information von Arnd Krenz

Mehr über die Jägerkaserne >>> hier
 
Garnison Löbau e. V. >>> hier