Löbau-Neucunnewitz - die alte Poststraße am Vorwerk Neucunnewitz.
Nach der Grenzziehung 1815 befand sich Neucunnewitz auf sächsischem Gebiet.
Durch den Ort führte einst eine der wichtigsten von West nach Ost führenden Fernstraßen. 
Die Hohe Straße, in der Oberlausitzer Grenzurkunde von 1223 und 1241 als „antiqua strata“, 1252 auch als „strata regia“, als „Straße des Königs“ erwähnt, stand sie unter dem Schutz des sächsischen Königs.
Sie führte von Leipzig über Großenhain  nach Bautzen, Weißenberg und weiter über Görlitz 
bis in den schlesischen Raum. 
Im 15. und 16. Jahrhundert erreichte die Hohe Straße ihre Blütezeit. 

Gottlob Rudolph von Gersdorff erwarb 1727 das Gut Cunnewitz.
Auf dem Relief am Gutshaus sind die Besitzer Gottlob Rudolph  und seine Frau
Rahel Ernestine von Gersdorff mit den von Gersdorffschen Wappen zu sehen.