Aus dem Gerichtskretscham Wendisch Cunnersdorf wurde der Gasthof Rosenhain, in der Nachwendezeit das Desperado 
und um 2008 das Gasthaus zur lustigen Pfanne, in dem u. a. Riesenschnitzel angeboten werden.

 01.04.1939 wurde Wendisch Cunnersdorf als Rosenhain 3 nach Rosenhain eingemeindet - nach 1945 Rosenhain C

In der DDR-Zeit  befand sich im linken, kleinen Gebäude eine Konsum-Verkaufsstelle
Foto: Nov. 2003

 

Konsum-Gaststätte Rosenhain - Ansichtskarte, 1974
 
Gasthof Rosenhain, Inh.: Emma verw. Nitsche
Quelle: Wegweiser für das Wirtschafts- und Verkehrsleben des Kreises und der Stadt Löbau, 1948
 
Siegfried Neitsch erinnert sich:
Die Gaststätte in Wendisch-Cunnersdorf hatte viele Namen: 
Zur Birke, Zum Goldenen Löwen, Gasthof Wend.-Cunnersdorf, Gerichtskretscham
Wend.-Cunnersdorf, Gasthof Rosenhain,
Route 6, Desperado, Zur lustigen Pfanne.

Ab 1928 war Max Nitsche der Gastwirt, nach seinem Tod 1940 führte seine Frau Emma das Gasthaus und mit ihrem Stiefsohn Alfred auch die Poststelle. 1955 übernahm Kudla, und 1956 der Konsum die Gaststätte mit häufig wechselndem Personal, u. a. Feige, Gornich, Kurfürst, Schaffner, Müller(1967-1992).
Vor der Ära Nitsche waren Marie Christoph (um 1909) und August Sende (um 1922) die Gasthofbesitzer.
 
Günter Vogel erinnert sich:
Auf dem Tanzsaal zeigte freitags (nachmittags für die Kinder und 20.00 Uhr für die Erwachsenen)
der Landfilm aktuelle Filme. Regelmäßig fanden auch Tanzveranstaltungen auf dem Tanzsaal statt.
Kapellen wie "Die Lunas" oder "das Löbauer Tanztrio" spielten dort.
Höhepunkte waren der Feuerwehr- und der Kraftfahrerball.

Auf dem Tanzsaal zeigte freitags (nachmittags für die Kinder und 20.00 Uhr für die Erwachsenen)
der Landfilm aktuelle Filme. Über eine lange Zeit war Otto Eiselt aus Rosenhain der Filmvorführer.

 

Gasthof Rosenhain, Inh. Max Nitsche mit "Kraftfahrer- Halt" - Ansichtskarte, 1941
Verlag: Victor Call, Dresden-A, Albrechtstraße 9b
Quelle: Sammlung Günter Vogel

Gerichtskretscham Wendisch Cunnersdorf mit "Kraftfahrer Station" - Ansichtskarte, um 1935,
Quelle: Sammlung Siegfried Neitsch